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Datum
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Ort
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Thema
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15.01.2012
15 Uhr
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Café Modigliani
Düsseldorf, Wissmannstr. 6
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18.01.2012
19 Uhr
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Café Startklar
Düsseldorf, Niederrheinstr. 182
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Krimilesung
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Hier einige Kurzgeschichten und Gedichte als Leseprobe:
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Das vergessene Gesicht
Eine Kurzgeschichte
Erschienen in „Frankfurter Literarischer Lustgarten, Frankfurt 2002 unter dem Autorennamen Barbara Penski
Ich erzähle Ihnen heute meine Geschichte auf den Pfaden des geschriebenen Wortes, denn nur das geschriebene Wort ist mächtig genug, meine Erlebnisse im Gedächtnis zu halten. In wessen Gedächtnis, fragen Sie? Nun, das ist gleichgültig, irgendjemandes Gedächtnis ist gut genug. Ich werde nicht mehr lange leben, um die Dinge, die mir widerfahren sind und die durch mich geschehen sind, weiterzuerzählen. Was für Dinge, mögen Sie jetzt ausrufen. Welche Dinge dieses unbekannten Jemands sind so wichtig, dass sie Platz auf Papier benötigen?.......>>mehr
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Küss mich
„Geh zum Bauern Albers und kauf ein wenig Obst ein, ja?“, sagte die Mutter und fügte hinzu: „Du siehst blass aus, du solltest mehr an die frische Luft.“
Edith nahm ihre Strickjacke vom Haken und streifte sie über ihr Sommerkleid. Die Bemerkung ihrer Mutter ignorierte sie, so wie immer. Ob ihre Blässe oder ihr Alleinsein, zu dem sie fast täglich einen Kommentar ertragen musste - sie fand, die Mutter könne sich mittlerweile aus diesen Dingen ihres Lebens raushalten. Es war gut, dass sie nur die Semesterferien zu Hause verbrachte. Sie fragte bloß: „Ist der Bauer wieder gesund?“ mehr >>
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Komplett daneben
„Alexis! Einmal Gyros komplett! – Ach so, und du?“
Mein Begleiter dreht sich so überrascht zu mir um, als hätte er meine Anwesenheit kurzfristig vergessen. Wo bin ich nur gelandet? Nicht genug, dass ich meine Vorstellung von einem kerzenbeleuchteten Dinner in behaglichem Ambiente zugunsten einer schrillen, neongeblendeten, fettbespritzten Fresstheke in einer Imbissbude aufgeben muss, schlimmer noch: meine bis eben bewunderte Eroberung eines muskulösen Großstadt-Adonis mutiert zum Fettfleisch liebenden Grölkumpel mit Stadionpotenzial. Er bestellt sein Essen, nein er schreit es förmlich dem keinen Meter entfernt stehenden Griechen zu. Im Umkreis von hundert Metern dürfte man nun wissen, wie dessen Name lautet. mehr >>
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Schicksalhafte Begegnung
Stellen wir uns einen Menschen vor, der ein Problem mit Zeit hat. Das heißt, nicht mit der Zeit an sich, sondern mit der Einteilung derer, also quasi ein Zeitchaot, jemand, der es nicht gelernt hat, Zeit zu nutzen; jemand, der sich seiner vorhandenen Zeit nicht bewusst ist und ständig das Gefühl hat, nicht genug von ihr zu besitzen. mehr >>
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Wartezimmer
„Hallo, ich bin Holger. Ich ziehe heute ein, wir sind also jetzt Nachbarn.“
Blaue Augen strahlten mich an. So blau, dass sie mich fast traurig machten. Ich hatte gedacht, seine Augen wären braun. Er war mir in den letzten Wochen mehrfach aufgefallen; in seiner mit Farbe beklecksten Jeans, anscheinend eifrig mit Renovieren beschäftigt. Über den Weg gelaufen waren wir uns nicht. Daher hatte ich mir seine Augen braun vorgestellt. Das hätte gut zu seinem dunklen Haar gepasst. Jetzt musste ich mein Bild von ihm ändern. Mir gefiel der Name nicht. Holger klingt wie ein Kindername. mehr >>
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Neu!!
Großstadtnacht
Schlangen, Tiger, Kakerlaken
fließen mit dem ...
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Fremde Augen
Der Augen-Blick ins fremde Gesicht
verzaubert mich
berührt auch dich
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Wie
zornig, zickig, zünftig, zart
holprig, hastig, hitzig, hart
dunstig, dunkel, dösig, derb
Beschreibendes mal sanft, mal herb
genutzt, geschätzt, das Adjektiv
von Schreibenden einst objektiv
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Neu!!
Satire ist...
...wenn ich die Welt nicht mehr verstehe, du sie dir aber von mir erklären lässt...
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Winternacht (am Grand Lake)
Leichenblasse Einsamkeit
Schweig! Gedanke an den Tag
Morpheus’ Hauch dem See verleiht
Totenstarre, Kälteschlag
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